Die Magie des Singkreises

Loslassen und Hingeben

Ich möchte heute meine Erfahrung aus der Magie der gemeinschaftlichen Verbundenheit beim Singen teilen.

Bei grounded in nature geht es um das ganzheitliche Eingebettetsein, um die Kombination aus der spirituellen Geisteshaltung und Aktivitäten.

Wir mit unserem Bewusstsein sind der Startpunkt.

Fühlst Du dich verbunden?

Verbunden mit Dir?

Verwurzelt durch Dein Wurzelwerk, Deine Erdung?

Wir alle sehnen uns nach Gemeinschaftlichkeit und einem Tribe. Zuerst steht für mich da das eigene Aufwachen und zu sich kommen im Vordergrund.

Du bist Dein Sein. Du, wie wir alle, haben unsere persönliche Connection zum All-Einen. In meinen Sessions führe ich Dich da hin. Indem wir uns klar machen… Es gibt Prozesse und Abläufe, die passieren, auch ohne, dass wir uns da einen großen Kopf darum machen.

Wir sind eingebettet in den Jahreskreis und alle Gegebenheiten hier auf der Erde.

Wie wir unser Erleben jedoch erfahren, liegt ganz stark in unseren Händen.

Grundsätzlich ist es ja so: Wenn Du aufgehört hast den Gedankenapparat in Dir ständig auf „on“ geschaltet zu haben, frei fließt und generell präsent bist, wirst Du über diese Zeilen schmunzeln können…

Da unser Gedankenapparat aber vorwiegend die Kontrolle über uns übernommen hat und wir unbewusst vor uns hin Grübeln und Sinnieren ist der Prozess hier absichtlich ins Bewusstsein zu gehen – dafür also etwas aktiv zu tun. In diesem Fall die Gedankenschleifen zu unterbrechen.

Den Mind ständig auf „on“ zu haben ist gar nicht unser Ausgangszustand. Der Gedankenapparat darf auf „Standby“ im Hintergrund operieren, während wir ganz „da“ sind. Das bedeutet, dass wir uns bewusst darüber sind, dass unsere Gedanken nicht unser „ich“ sind. Wir sind natürlich immer („da“). Wir müssen auch erstmal nirgendwo hin oder niemand anders werden; Eigentlich nichts weiter tun, als uns daran erinnern, dass wir verbunden sind und Loslassen von dem, was uns davon abbringt …auch wenn es das eigene Gedankendrama ist. Es empfiehlt sich im wahrsten Sinne des Wortes Nichts zu tun, in die Stille zu gehen – wo wir bei der Meditation sind.

Oftmals fällt es leicht während einer Aktivität, die wir in Freude tun, in der Präsenz zu sein. Für mich ist es das beim Waldbaden oder Musizieren. Wenn wir in unserem Tun aufgehen, machen wir uns nämlich keinen Kopf. Und ganz automatisch sind wir („da“). Diese Art der aktiven Meditation nennt sich Kontemplation.

Beim Singkreis gestern Abend, welcher von Jana und mir gehalten wurde, durften wir alle an der „Magie des Singkreises“ teilhaben. Jana und ich haben einen Raum kreiert, welcher über sich hinausgewachsen ist, sich ausgeweitet hat, wo wir voll und ganz „da“ waren und zwar durch die praktische Ausführung der Kontemplation. Denn beim Singen kann man gar nicht anders als präsent sein.

Das Thema, was ich in den Kreis gebracht habe, zu dem wir den Singkreis gestaltet haben, war „Verwurzelung“ – als eine Art Ausdrucksform des VerbundenSeins im Jetzt.

Wir alle sind zu einer bewegten Klangmeditation in die Vision unseres eigenen Baumes gegangen …

“ Tief in die Erde, wie ein Baum,

hoch in den Himmel, wie ein Baum,

geht mein Weg, geht mein Weg.“

Mutter-Erde-Lied

… weiterführend hat jeder das Wurzelwerk seines eigenen Stammes gespürt und diese zu einem Teil mit allen verschmelzen lassen. Jede Wurzel hat etwas mitgeben und es wuchs ein erhabener „Singkreis-Baum“, in unserer Mitte.

Das größte Kompliment der Teilnehmenden an uns, ist, dass sie sich in Offenheit hingegeben haben. Und das bedeutet Loslassen.

Wir sind alle ganz automatisch von unserem Alltagsstress mit seinen Gedanken zurückgetreten.

Wir haben bei uns selbst begonnen: Wir sind in unser Körperbewusstsein gegangen, mit unserem Atem, Bewegungen und Tönen. Danach kam die Gemeinschaftlichkeit. Unter diesem Aspekt waren wir „da“. Wir waren verbunden; mit uns selbst und als Gruppe. Dieser Ausgangspunkt für den Singkreis hat seine wahre Magie zum Vorschein gebracht.

Eine Teilnehmerin teilte mit, dass die Inhalte der Mutter-Erde Lieder so richtig greifbar wurden; ein anderer, dass er sich sehr verbunden gefühlt hat.

Ich durfte mich darin erfahren, wie es ist einen solchen Strom an tobendem Wildwasser zu lenken; einen Raum zu halten, welcher lebendig ist und kraftvoll; wo jeder „Baum“ für sich fest verbunden mit seinem Wurzelwerk stand, in seiner eigenen Frequenz geschwungen hat und zugleich im Ton des Waldes, um ihn herum.

Es zeigt uns auf, dass wir auf dem Weg sind. Unser Weg, Dein Weg…

Aho

Fühl Dich herzlich eingeladen Teil eines offenen Singkreises zu sein.


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